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Karl Brunner

Was ist Schönheit?
Anmerkungen über Ästhetik und Augenblick

Wien/Hamburg 2015

Gibt es überhaupt noch Schönheit? Karl Brunner hat sie an vielen Orten gefunden, auch dort, wo man sie nicht vermuten würde. Oft blüht sie im Verborgenen, nicht selten auch im vordergründig Hässlichen.

Der Autor zeigt, wie sich die Vorstellung von Schönheit im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat. Er folgt ihr – die manchmal unzerstörbar scheint und manchmal flüchtig – im Alltag, in der Erotik, in der Landschaft, in der Kunst. Nicht immer überdauert sie Jahrhunderte, nicht immer können sich nur die Reichen etwas Schönes leisten.

Schönheit ist kein bloßes Genussmittel, kein feststehender Wert, kein Kunstwerk, das immer zur Verfügung steht und darauf wartet, konsumiert zu werden. Schönheit entsteht vielmehr immer wieder neu, im Dialog zwischen den Betrachtern, Hörern, Genießern und dem Kunstwerk: Schönheit ist letztlich eine Aufforderung zum Handeln!

zur Edition Konturen

 

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Karl Brunner

In Freiheit glauben
Historisches zu Gott und Kirche

Wien/Köln/Weimar 2013

Wie vermittelt man die Bilder, die uns von den Heiligen Schriften und der reichen, historischen Tradition vorgestellt werden? Wie bewahrt man die grundlegenden Werte? Wie bleibt man glaubwürdig? Diesen und anderen Fragen geht der Autor Karl Brunner nach und erklärt aus dem Blickwinkel des Mittelalterhistorikers, was christliche Gegenstände und Begriffe dem heutigen Betrachter und Leser sagen können. Mittels einer allgemein verständlichen Sprache und durch Einbeziehung persönlicher Erfahrungen gelingt es dem Historiker, sein Fachwissen mit den intellektuellen und sozialen Bedürfnissen unserer Zeit zu verknüpfen und zahlreiche Denkanstöße zu geben.
Das ausführliche Glossar im Anhang erlaubt es dem Leser zusätzlich, sich den Inhalt punktuell zu erschließen und bietet auch Studierenden und Lehrenden eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des Glaubens.
Aus dem Inhalt: Begriffe (Religion, Kirche, Konfession), Einrichtungen (Gemeinde, Gebäude, Klöster), Jahreskreis (Advent und Weihnachten, Osterkreis, Marienfeste, Heiligenfeste, u.a.), Lebenszyklus (Taufe und Firmung, Hochzeit, Leiden, Tod und Begräbnis), Caritas (Fremd und anders, alt), u.a.

zum Böhlau-Verlag

 

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Karl Brunner
Kleine Kulturgeschichte des Mittelalters

(Beck'sche Reihe 6058, München 2012)

Vorwort
I Der kulturell geformte Körper– Mikrokosmos – Organe und Körperfunktionen – Körpermetaphern – Elemente und Säfte – Typologie – Affekte – Gefühle – Arbeit – Lebens-Mittel – Essen – Trinken – Habitus – Schönheit – Kleidung – Lebenskreis – Zeugung, Schwangerschaft, Geburt – Kleinkind – Ausbildung – Rollenmuster – Krankheiten und Heilungen – Erbe, Heirat, Alter und Tod – Minne – Ritter – Dichter – Dame
II Haus und Hof – Bauernhof – Dorf – Markt – Burg – Versorgung, Abgaben und Dienste – Leben auf der Burg – Ausstattung – Unterhaltung: Klassische Stoffe und andere Dichtungen – Artus und Gral – Táin – Rinderraub – Nibelungenlied – Kudrun – Tristan – Herrscherkritik – Dietrich von Bern – Antike, Rom und Orient – Geistliche Dichtung – Geschichtsdichtung und didaktische Literatur – «Bauern»-Satiren – Vermittlung und Publikum – Eine Kulturlandschaft in der Provinz
III Kirche und Kloster – Die Räume – Innenräume – Sinn(en)-Räume – Das christliche Leben und seine Bauten – Spätantike Traditionen und Grundbegriffe – Renovatio Imperii: Romanik – Kirchenorganisation – Eine neue Sicht: Gotik – Klosterbauten – Askese – Frauenbewegungen – Kloster und Welt – Lateinische Schriftkultur – Schreibstoffe – Antikes Erbe – Diskurse der «Wahrheit»: Dialoge – Gebirge der Gelehrsamkeit – Briefl iteratur – Predigten – Geschichtsschreibung – Biographien – Fachliteratur – Pragmatische Schriftlichkeit – Die Kirche und die «Anderen» – Heiden – Mission – Juden – Muslime – Neuerer, «Häretiker» und «Ketzer»
IV Die Stadt – Mauern, Tore und Türme – Flüsse und Umland – Der «ökologische Fußabdruck» – Straßen, Märkte, Plätze – Handel und Gewerbe – Zeit – Geld – Kreditwesen – Fernhandel – Gewerbe – Unterschichten und Randgruppen – Sondergruppen – Bürger – Der Dichter und Beobachter – Das Mittelalter der Bürger
V Fest – Turnier – Krieg – Kirchenfeste – Die Messfeier, der Spiegel aller Feste – Jahreskreis – Reliquien – Lebenskreis – Höfische Feste – Musik – Das Muster-Fest – Jagd – Hunde und Katzen – Turnier und Kampf – Zweikampf und Gottesurteil – Fehde – Krieg – Opfer – Romzug – Kreuzzüge – Abenteuer
VI Kultur-Landschaften – Landschaft und Weltbild – Römisches Erbe – Karolingische Reform – Millennium und ottonische Renovatio – Wald und Wildnis als Orte der Kultur – Das werdende Land – Netzwerke – Kirchenhoheit – Gerichte – Marken und Länder – Kolonisation – Bergbau und Landschaft – Akzente und Zeichen – Pilgerwege – Reisende und Straßen – Wasserwege – Das Paradies – Wege zum Paradies – Der Garten – Wiedergeburt und Neue Zeit

Literaturhinweise – Bildnachweis – Register

zum Verlag C. H. BeckLeseprobe als .pdfAuswahlbibliographie als .pdf

 
Umgang

Karl Brunner
Umgang mit Geschichte
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Gesammelte Aufsätze zu Wissenschaftstheorie, Kultur- und Umweltgeschichte

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsband 54, Wien/München 2009.

Aus dem Inhalt
: Heers „Abschied“ (1971); Nachgrabungen. Sachkultur und Kontinuitätsfragen am Beispiel der bayerischen Quellen des Frühmittelalters (1990); Der Schweif am Roß und die Lilie im Garten. Symbole des Alltags, Alltag der Symbole (1992); Olimpia oder Die angewandte Geschichte (1993); Umgang mit Unwissen (1994); Sachkultur, Kontinuität und Epoche im frühen 8. Jahrhundert (1994); Fiktion der Wirklichkeit. Wissenschaft und Alltag (1995); Continuity and Discontinuity of Roman Agricultural Knowledge in the Early Middle Ages (1995); Sachkultur im Kontext des lateinischen Mittelalters (1996); Vrowe und maget. Frauen auf hochmittelalterlichen Burgen (1997); Geluste unde gelange. Anmerkungen zur Sexualität im ersten Mittelalter (1998); Realienkunde als Mentalitätsgeschichte (1998); Virtuelle und wirkliche Welt. Umweltgeschichte als Mentalitätsgeschichte (1998); Pferde und Pfauen. Tiere im Weltbild mittelalterlicher Menschen (1999); Quae est ista, quae ascendit per desertum. Aspekte des Selbstverständnisses geistlicher Frauen im 12. Jahrhundert (1999); Anfänge einer Naturwissenschaft im 12. Jahrhundert (2000); Geschichte und "Natur" am Beispiel des Mittelalters (2002); Die Bilder im Kopf. Kulturwissenschaft jenseits der akademischen Fächer (2002); Zorn und andere Missverständnisse (2003); Diz vliegende bîspel - Elsterngeschrei (2004); Das Recht und die Güte (2005); Über Mächte und Zauber (2006); Kontext der Dinge. Methodische Anmerkungen zur Realienkunde in Texten (2007); Der Schatz und die Motten (2008); Der Glanz der Heiligen und das Licht ihrer Töchter (2008); [er]zählen. Zahlen als Mittel der Narration (2008); Die Burg zwischen caritas und superbia. Burgen in der religiösen Symbolwelt (2009); Register.

http://www.boehlau.at/978-3-205-78289-6.html
http://www.boehlau.at/download/160781/978-3-205-78289-6_Leseprobe.pdf

 
Leopold

Karl Brunner
Leopold, der heilige
Ein Portrait aus dem Frühling des Mittelalters.
Wien/Köln/Weimar 2009

Der Babenberger Markgraf Leopold III. (1095–1136), im Jahr 1485 heilig gesprochen, war unzweifelhaft einer der bedeutendsten Fürsten des frühen Hochmittelalters. Doch schon zu seinen Lebzeiten wurde in den erhaltenen Texten die historische Person mit den Farben einer beispielhaften öffentlichen Figur überzeichnet, und das steigert sich in den späteren, rückblickenden Erinnerungen selbstverständlich noch. Der Historiker Karl Brunner trennt diese Schichten voneinander. Dafür setzt er sich erneut mit allen Quellen auseinander und bietet nicht nur eine – wenn auch skizzenhafte – Biographie Leopolds sondern zeichnet auch ein Bild von seiner Umwelt: Unter dem maßgeblichen Einfluss Leopolds III. hat sich aus der österreichischen Mark ein zukunftsreiches Land entwickelt. So ergibt sich ein lebensvoller Blick auf die Anfänge Österreichs und den „Frühling“ des Mittelalters.

http://www.boehlau.at/978-3-205-78351-0.html
http://www.boehlau.at/download/160916/978-3-205-78351-0_Leseprobe.pdf